Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Kosten, Förderung, Amortisation, Bewilligungen und Garantien. Fehlt Ihre Frage? Rufen Sie an: +41 79 400 42 00.
Kosten und Förderung
Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?+
Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8 bis 14 kWp liegt der Richtpreis bei rund 1'800 bis 2'200 Franken je kWp, also grob zwischen 18'000 und 28'000 Franken. Davon geht die Einmalvergütung von Pronovo ab. Der Preis hängt an Dachform, Dachmaterial, Zugänglichkeit und daran, ob die Elektroinstallation angepasst werden muss. Im Solarrechner sehen Sie eine Spanne für Ihr Dach; verbindlich wird es mit der Offerte nach der Besichtigung.
Wie viel Förderung bekomme ich, und muss ich mich selber darum kümmern?+
Die Einmalvergütung des Bundes beträgt einen Grundbeitrag von rund 200 Franken plus einen Leistungsbeitrag je kWp; bei einer typischen Hausanlage summiert sich das auf mehrere Tausend Franken. Dazu kommen je nach Kanton und Gemeinde weitere Beiträge, besonders bei Wärmepumpen. Die Anmeldung bei Pronovo und beim Netzbetreiber übernehmen wir, Sie müssen nichts einreichen.
Wann hat sich die Anlage bezahlt?+
Je nach Eigenverbrauch typischerweise nach 9 bis 16 Jahren. Der Hebel ist nicht die Dachgrösse, sondern wie viel Strom Sie selber verbrauchen: selbst verbrauchter Strom ist rund 29 Rappen wert, eingespeister oft nur 8. Ein Haus mit Wärmepumpe und Elektroauto ist deutlich schneller durch als ein Haus, das tagsüber leer steht.
Technik und Ertrag
Lohnt sich Solarstrom in der Schweiz überhaupt, bei diesem Wetter?+
Ja. Module brauchen Licht, nicht Hitze, bei kühlen Temperaturen arbeiten sie sogar effizienter. Eine gut ausgerichtete Anlage im Mittelland liefert rund 950 bis 1'100 kWh je kWp und Jahr. Über die Nebelmonate produziert sie wenig, im Sommerhalbjahr dafür einen Überschuss; über das Jahr gerechnet stimmt die Rechnung.
Braucht es zwingend einen Batteriespeicher?+
Nein, und bei manchen lohnt er sich klar nicht. Ein Speicher verdient sein Geld über die Differenz zwischen Strompreis und Rückliefervergütung. Zahlt Ihr Netzbetreiber viel für eingespeisten Strom, ist diese Differenz klein und der Speicher rechnet sich kaum. Darum fragen wir zuerst nach Ihrer Rückliefervergütung, und sagen es Ihnen, wenn die Antwort gegen den Speicher spricht.
Muss mein Dach nach Süden schauen?+
Nein. Süd bringt den höchsten Jahresertrag, aber Ost-West-Dächer sind oft die bessere Wahl: sie liefern morgens und abends, also dann, wenn im Haushalt tatsächlich Strom gebraucht wird. Das hebt den Eigenverbrauch, und der entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. Nord ist in der Regel nicht sinnvoll.
Was passiert bei Schnee, und was bei einem Stromausfall?+
Schnee rutscht auf Schrägdächern meist von selber ab; die Ausfalltage fallen in die Monate mit dem geringsten Ertrag und kosten über das Jahr wenig. Bei einem Netzausfall schaltet eine normale Anlage aus Sicherheitsgründen ab, Sie haben dann keinen Strom. Wenn Sie Notstrom wollen, braucht es einen Speicher mit Ersatzstromfunktion; das muss von Anfang an mitgeplant werden.
Wie laut ist eine Wärmepumpe wirklich?+
Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt im Betrieb bei etwa 35 bis 45 dB in einigen Metern Abstand, vergleichbar mit einem Kühlschrank. Entscheidend ist die Platzierung: eine Ausseneinheit direkt unter dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn ist unabhängig vom Gerät ein Problem. Die Schallwerte und die kantonalen Grenzwerte prüfen wir vor der Montage.
Ablauf
Wie lange dauert es von der Zusage bis zum eigenen Strom?+
Die Montage selber ist bei einem Einfamilienhaus in zwei bis drei Tagen erledigt. Bis dahin brauchen es die Anmeldung beim Netzbetreiber, die Materialbeschaffung und die Terminplanung, realistisch sind zwei bis vier Monate von der Unterschrift bis zur Inbetriebnahme, abhängig vom Netzbetreiber.
Braucht es eine Baugenehmigung?+
Für gebäudeintegrierte und aufliegende Anlagen auf gewöhnlichen Dächern gilt in der Schweiz meist die Meldepflicht statt einer Baugenehmigung. Anders ist es in Kern- und Ortsbildschutzzonen und bei geschützten Gebäuden, dort braucht es ein Verfahren. Wir klären das für Ihre Parzelle ab, bevor etwas bestellt wird.
Mein Dach ist 25 Jahre alt. Zuerst sanieren?+
Meistens ja. Eine PV-Anlage hält 25 bis 30 Jahre; muss das Dach in fünf Jahren neu gedeckt werden, wird die Anlage zweimal demontiert und montiert. Das kostet mehr als die Sanierung vorzuziehen. Wir schauen den Dachzustand bei der Besichtigung an und sagen es offen, auch wenn es den Auftrag verschiebt.
Wer führt die Arbeiten aus, Sie oder ein Subunternehmer?+
Die Montage macht unser eigenes Team. Für den Netzanschluss arbeiten wir mit konzessionierten Elektroinstallateuren zusammen, weil das gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie haben in jedem Fall einen Ansprechpartner bei uns, auch wenn mehrere Gewerke beteiligt sind.
Nach der Montage
Welche Garantien gibt es?+
Auf unsere Arbeit gewähren wir zwei Jahre Installationsgarantie. Für die Komponenten gelten die Herstellergarantien: bei Modulen typischerweise 25 Jahre Leistungsgarantie, bei Wechselrichtern je nach Modell 5 bis 12 Jahre, bei Speichern meist 10 Jahre. Die konkreten Werte stehen in der Offerte.
Muss eine Anlage gewartet oder gereinigt werden?+
Eine PV-Anlage braucht wenig: eine Sichtprüfung und ein Blick auf die Ertragsdaten. Reinigen lohnt sich vor allem bei flacher Neigung, in der Landwirtschaft und bei Bäumen in der Nähe. Auf steilen Dächern erledigt der Regen viel; dann sagen wir Ihnen auch, dass eine Reinigung nichts bringt.
Zu uns
In welcher Region arbeiten Sie?+
Wir sind in Recherswil im Kanton Solothurn zuhause und arbeiten im Kanton Solothurn sowie in Bern, Aargau und der näheren Umgebung. Kurze Wege sind kein Marketingargument, sondern der Grund, warum wir bei einer Störung am nächsten Tag vorbeikommen können.
Warum alles aus einer Hand statt drei Firmen?+
Weil die Systeme zusammenspielen müssen. Die Wärmepumpe soll laufen, wenn die Sonne scheint, das Auto soll den Überschuss laden, der Speicher soll den Abend abdecken. Wenn drei Firmen je ihr Gerät montieren, redet am Ende niemand mit der Regelung. Bei uns wird das zusammen geplant, und wenn etwas nicht funktioniert, gibt es keine Diskussion darüber, wer zuständig ist.
Frage nicht dabei?
Rufen Sie an. Ein Telefonat von fünf Minuten klärt oft mehr als eine Stunde Lesen.
